FAQ Winterfelgen


„Früher war alles einfacher“ – ein Spruch, der bei Felgen und Reifen sicherlich stimmt. Erstens war das Angebot nicht so umfangreich und zweitens standen die meisten erlaubten Dimensionen in den Fahrzeugpapieren. Aufgrund der Fülle an Möglichkeiten stehen heutzutage nur mehr so genannte Grundgrößen in den Fahrzeugpapieren obwohl viele unterschiedliche Rad-/Reifen-Kombinationen zulässig sind. Speziell bei Winterfelgen – gemeint sind hier Alufelgen, die winterlichen Verhältnisse standhalten – muss man beim Kauf genauer hinsehen, um die wichtigsten Fragen zu klären.


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Mit diesem Quick-Check sind Sie auf der sicheren Seite:


1. Benötigen Winterreifen spezielle Winterfelgen?

Einige Felgenhersteller kennzeichnen ihre Produkte für die Verwendung im Winter bzw. Sommer. AEZ zeigt die erforderlichen Rad-/Reifen-Kombinationen im Online-3D-Konfigurator direkt beim ausgewählten Fahrzeug passend zur jeweiligen Jahreszeit an. Somit erhält jeder User eine 100 Prozent technisch geprüfte Empfehlung. Zusätzlich wird auch eine Information zur Verwendung von Schneeketten angezeigt.


2. Brauche ich im Winter auch ein RDKS?

Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) sind in Kraftfahrzeugen eingebaute Systeme zur stetigen Überwachung des Reifendrucks. Hat Ihr Fahrzeug bereits ein RDKS, so gilt es herauszufinden, ob es sich um ein direktes oder ein indirektes System handelt. Bei einem indirekten RDKS bleibt für Sie alles wie gewohnt, denn der Räder- und Reifenkauf hat keinen Einfluss auf das RDKS.


Handelt es sich um ein direktes RDKS, sollten Sie beim Räderkauf auf Folgendes achten:


  • Erfüllt das Raddesign Ihrer Wahl alle Voraussetzungen für den Einbau eines RDKS-Sensors?
  • Aufgrund der komplexen Technologie des RDKS empfehlen wir Ihnen einen Fachhändler aufzusuchen. Dieser verfügt über entsprechendes Spezial- bzw. Programmierwerkzeug für Reifenwechsel sowie Wartungsarbeiten und kann Ihnen bei Fragen und Problemen (z. B. Warnung auf dem Display) fachgerecht weiterhelfen!


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3. Was macht eine Winterfelge aus?

Um auch in den kalten Monaten mit Designalufelgen unterwegs zu sein, brauchen diese den nötigen Schutz. So wie Sie sich gegen Kälte idealerweise mit mehreren Schichten schützen, wird auch das edle Metall von mehreren Lackschichten geschützt. Im Falle von AEZ-Winterfelgen sind es drei Schichten: Grundierungsschicht, Farbschicht und Deckschicht (SR3). Letztere ist eine transparente Versiegelung und erste Barriere gegen Umwelteinflüsse.


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4. Worauf soll man beim Felgendesign achten?

Offen gestaltete Designs, hierunter fallen unter anderem klassische Fünf-Speichendesigns und ein gerader Speichenverlauf, erleichtern die Reinigung. Ein filigranes Multispeichendesign braucht im Vergleich eine intensivere Reinigung, da sich Verschmutzungen in den kleineren Zwischenräumen länger halten können.


5. Gibt es eine spezielle Felgenfarbe, die im Winter empfohlen wird?

Nein. Grundsätzlich gibt es keine „Winterfarbe“. Wichtig ist nur die vorher beschriebene Lackierung, denn diese macht den ganzen Unterschied. Am besten drei Schichten. Bei der Farbwahl raten die Experten von AEZ eher zu dunkleren Tönen, sprich Felgendesigns in grau, graphitfarben oder schwarz, und zwar aus dem einfachen Grund, dass man bei diesen Farben Verschmutzungen weniger wahrnimmt als bei hellen Felgendesigns.


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6. Ist eine spezielle Pflege notwendig?

Auch mit der Pflege verhält es sich ähnlich wie mit der Schutzschicht. Waschen hat noch nie geschadet, denn tagelang bei Schnee, Eis, Streusalz und Streukies unterwegs zu sein, hinterlässt Spuren. Speziell nach langen Überland- und Autobahnfahrten zahlt sich eine Waschstraße aus.

 

Der Fachhandel bietet Sicherheit

Sollte Ihnen der technische Wirrwarr lästig sein, können Sie sich an einen kompetenten Reifenfachhandel, ein Autohaus oder eine Prüforganisationen (TÜV, DEKRA etc.) bzw. an einen Automobilclub wenden. Die Prüforganisationen können oft weiterhelfen, wenn es vom Fahrzeughersteller keine Freigabe für die gewünschten Felgen und Reifen gibt. Eventuell ist eine Sondereintragung nötig, welche natürlich – je nach Prüfaufwand – mit entsprechenden Kosten verbunden sein kann.


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