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Cascais RC44 Cup 2012:

SCHWACHE BRISE, STARKE LEISTUNG
 
Das AEZ RC44 Sailing Team macht vor Cascais auch bei Leichtwind eine gute Figur und liegt bereits in den Top Ten.

Die Flotte der RC44 Championship Tour 2012 kommt vor Cascais von einem Extrem ins andere. Während am Freitag Wind mit bis zu 27 Knoten Mensch und Material bis zum Äußersten gefordert hatte, herrschte heute die Ruhe nach dem Sturm. Nicht mehr als ein Lüfterl mit sechs bis acht Knoten wehte in der Bucht von Cascais. Das AEZ RC44 Sailing Team zeigte, dass es auch bei Leichtwind mit den Besten mithalten kann. In der ersten Wettfahrt des Tages, der insgesamt achten, segelte die Crew um Steuermann Rene Mangold, Taktiker Christian Binder und Stratege Markus Wieser (GER) beständig im Vorderfeld und landete schließlich auf Platz sechs.

Anschließend ging es drunter und drüber. Nach einem allgemeinen Rückruf produzierten die RUS7 (RUS) und die Aegir (GBR) einen weiteren Frühstart und wurden disqualifiziert. Die AEZ-Crew behielt abermals die Nerven und blieb beständig vorn dabei. Am Ende reichte es in einem dramatischen und extrem engen Rennen abermals zu Rang sechs und zum Vorstoß auf Platz neun in der Gesamtwertung. Vor den letzten Wettfahrten fehlen dem AEZ RC44 Sailing Team nur neun Punkte auf die sechstplatzierte No Way Back (NED) – ein Rückstand, der im Bereich des Aufholbaren liegt.

An der Spitze zieht die Katusha einsam ihre Runden. Es zahlte sich für das russische Syndikat aus, den vierfachen America’s-Cup-Sieger Brad Butterworth nach dem letzten Bewerb durch die Legende Russell Coutts zu ersetzen. Mit dem genialen Neuseeländer segelte die Katusha im Fleet Race auf die Ränge 3, 7, 1, 4, 4, 3, 2, 1 und 4. Gesamt bringt das vor dem Finaltag einen Vorsprung von 13 Punkten auf das britische Team Aqua.

Morgen stehen die letzten zwei Wettfahrten auf dem Programm. Danach übersiedelt der Tross nach Gmunden, wo die RC44 Championship Tour von 30. Mai bis 3. Juni bereits zum fünften Mal in Folge Station machen wird. Auf dem Traunsee genießen Mangold, Binder und Co. Heimvorteil, den sie nutzen wollen.
Stimmen:

Rene Mangold (Steuermann):
„Kurz zusammengefasst: Das war heute saueng und sauschwer. Wir waren bei Leichtwind nicht die Schnellsten, aber wir haben eine gewisse Konstanz gefunden. Morgen ist noch einiges möglich.“

Markus Wieser (Stratege):
„Wir haben den ganzen Tag lang gekämpft, aber zwei sechste Plätze sind in Ordnung. Wir kommen mit den Besten mit, auch wenn wir bei Leichtwind nicht ganz so schnell sind. Aber wir haben uns in diesem Weltklassefeld etabliert.“

RC44 Championship Tour 2012
Zwischenstand RC44 Cascais, FLEET RACE (9 Wettfahrten):
1. Katusha (RUS) 29
2. Team Aqua (GBR) 42
3. Peninsula (GBR) 53
4. CEEREF (SLO) 53
5. Ironbound (USA) 61
6. No Way Back (NED) 64
7. Artemis (SWE) 67
8. Synergy (RUS) 67
9. AEZ RC44 Sailing Team 73 (12,14,5,12,10,4,4,6,6)

AEZ Leichtmetallräder, ein wesentlicher Baustein der vierköpfigen ALCAR-Familie, zeichnet sich durch innovative Qualität, den Anspruch auf Perfektion und ein Maximum an Qualitätssicherung aus. Das österreichische Top-Unternehmen präsentiert sich auch abseits der Straße auf der Überholspur: Neben dem RC44 Team und Markus Wieser zählen die Jugend-Olympiasiegerin Lara Vadlau mit Vorschoterin Eva Maria Schimak, sowie die Junioren-Weltmeister und 49er Asse Thomas Zajac und Thomas Czajka zur AEZ-Familie. www.aez-wheels.com

Tour-Daten 2012:
8. - 12. Februar Puerto Calero/ESP
28. März – 1. April Cascais/POR
30. Mai – 3. Juni Gmunden/AUT
18. -. 22. Juli Marstrand/SWE
3.-7. Oktober Weltmeisterschaft, Rovinj/CRO

Link: www.rc44.at
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