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PECH GEHABT
Das AEZ RC44 Sailing Team hadert zu Beginn der Sardinien Runde mit Materialproblemen und sieht nur einmal die Zielflagge.

Was für ein bitter Auftakt für das heimische AEZ Team vor Cagliari: Gleich in der ersten Wettfahrten mussten Christian Binder und Co. mit defekten Großsegel das Feld räumen. Eine aufgebrochene Lattentasche legte den 70 Quadratmeter großen „Hauptmotor“ praktisch lahm, während der Schaden abseits des Parcours repariert wurde, holte sich das britische Team Aqua bei reschen sechs Windstärken den ersten Tagessieg.

In Runde zwei erwischten die Österreicher keinen guten Start und benötigten einige Meter um zufrieden stellend in die Gänge zu kommen. Eine solide Bootsgeschwindigkeit und gute Manöver brachte das AEZ RC44 Sailing Team noch auf Platz acht. Anschließend wurde die 15 Syndikate starke und vom Wind stark zersauste Flotte in den Hafen entlassen. Den Bootsmännern und Segelmachern sind Überstunden garantiert, etliche Teams beklagen Schaden.

Nach zwei Runden führen Team Aqua und das spanische Syndikat Islas Canarias das Feld punktegleich an, die favorisierte Oracle Crew um Russell Coutts rangiert vorläufig auf Platz fünf. Österreichs Offshore Asse liegen derzeit an zwölfter Stelle, morgen soll der Wind abermals kräftig wehen.

Christian Binder (Taktiker): „Prinzipiell fühlen wir uns bei Starkwind recht wohl, darum ist es doppelt Schade um die erste Wettfahrt. Das was wir gesegelt sind, war sehr anständig, bis auf den Start bin ich nicht unzufrieden. Wichtig war, dass unsere Manöver geklappt haben, auch taktisch haben wir uns recht geschickt verhalten. Alles in allem können wir nach dem, was wir heute gesehen haben, zuversichtlich in die morgigen Wettfahrten gehen.“

Zwischenstand nach 2 Wettfahrten:
1. Team Aqua GBR 5
2. Team Islas Canarias ESP 5
3. Artemis Racing Team SWE 7
12. AEZ RC44 Sailing Team 24 (DNS/16, 8)

www.rc44.at
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