RC44 Copenhagen Cup, 08.-13. Juni 2010


STARKES STÜCK

Das AEZ RC44 Sailing Team darf sich vor Kopenhagen über einen zweiten Geniestreich freuen und beendet den Match Race Bewerb auf Rang acht.

Es ist kein Geheimnis, dass das Duell Boot gegen Boot für Christian Binder und Co. ein verdammt hartes Brot ist. Zum einen tritt man gegen die definitiv besten Match Racer der Welt an, zum anderen wurde diese Segel-Disziplin hierzulande sträflich vernachlässigt. Verglichen mit den Hochburgen der Offshore Szene ist Österreich ein diesbezügliches Entwicklungsland, umso höher muss der bisherige Kopenhagen-Auftritt des AEZ-Teams eingestuft werden.

Nachdem gestern die spanische Nummer eins abserviert wurde, folgte heute ein weiterer Geniestreich. Mit Team Kathusa, wo der fünffache AC-Teilnehmer und Volvo Ocean Haudegen Paul Cayard (USA) am Steuer dreht, konnte ein echter Kracher in die Knie gezwungen werden. „Wir hatten sie in der Vorstartphase im Griff, sind als erste über die Linie und haben keinen Fehler gemacht“, so Binder, der von einem perfekten Rennen sprach. „Um Seglern wie Paul erfolgreich die Stirne bieten zu können muss ganz einfach alles passen und genau das ist heute geschehen.“
Das AEZ RC44 Sailing Team lässt sowohl die Spanier als auch die Russen hinter sich und beendet die Match Race Entscheidung auf Rang acht, den Sieg holten sich der Australier Cameron Appleton und das Team Aqua (UAE).

Morgen erfolgt ein Practise Day um die Boote klar für das Fleet Race zu machen. Das Segeln im Feld behagt den Österreichern mehr, entsprechend positiv blickt man den 12 Wettfahrten entgegen. „Wir wollen zumindest die gebotenen Leistungen von Dubai abrufen und hoffen unterm Strich auf eine Mittelfeldplatzierung“, gibt Trainer Alfred Pelinka die Marschrichtung vor.

RC 44 Copenhagen Cup/Endstand Match Race:
1. Team Aqua (Chris Bake / Cameron Appleton) UAE 6
8. AEZ RC44 Sailing Team (René Mangold / Christian Binder) AUT 2


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