| Insgesamt gewinnt das Team aus Dubai sieben von acht direkten Duellen und unterstreicht seine Favoritenrolle innerhalb der RC 44 Championship Tour 2009. Mit je fünf Punkten folgen Ceeref (SLO), Artemis (SEW) und No Way Back (NED) ex aequo auf Platz zwei. Frühmorgens von Dean Barker (NZL), AC Steuermann von Team New Zealand, auf den Namen Oberösterreich getauft, lief der RC 44 Racer des Team Austria hoch motiviert aus: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wir waren mit dem gestrigen Tag nicht überglücklich aber zufrieden. Wir sind näher dran, kommen besser rein und zeigen auf“, so Christian Binder, Steuermann der neunköpfigen AEZ-Mannschaft, vor dem ersten Start. „Gegen Artemis waren wir wirklich knapp dran, hatten an der letzten Tonne leider ein Problem mit dem Gennaker und so die letzte Chance auf einen Punkt vergeben. Insgesamt waren wir heute ein bisschen fehleranfälliger und müssen den Anstrengungen der letzten Tage Tribut zollen. Ab sofort gilt unsere ganze Konzentration den Fleet Races. Wir werden den Routiniers zeigen, dass wir schon viel gelernt haben!“ Im Fleet Race, in Summe zehn Wettfahrten, werden die Karten neu gemischt. „Die Gegner bleiben die Gleichen, aber in einer offenen Wettfahrt sollten wir uns leichter tun“, hofft Rene Mangold, der ab jetzt wie alle Eigner den Platz des Steuermannes einnimmt. Den krönenden Abschluss des RC 44 Cups in Österreich bilden am Sonntag das Langdistanzrennen und die Siegerehrung in Gmunden. Ab morgen steht neben den America’s Cup Kalibern unter anderem Norbert Sedlacek an der Gmundner Esplanade Rede und Antwort. Der pragmatisierte Straßenbahner hat eine Menge zu erzählen: Der Wiener beendete vergangenen März das Vendee Globe, die härteste Einhandregatta der Welt, nach 126 Tagen, 5 Stunden und 31 Minuten als erster deutschsprachiger Skipper. Außerdem geben sich Extremtaucher Christian Redl, Doppel-Olympiasieger Hans Peter Steinacher und Hans Spitzauer die Ehre. Ergebnis Match Race 1. Team Aqua (UAE 440) 7 2. Ceeref (SLO 11) 5 Artemis (SWE 44) 5 Team Organika (POL 14) 5 5. BMW Oracle Racing (USA 18) 4 Now Way Back (NED 18) 4 7. Sea Dubai (UAE 77) 3 Puerto Calero (ESP) 3 9. Team Austria (AUT 44) 0 Details unter: www.traunseewoche.at |
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