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FLUCHT-ZWERG Mini Cooper S |
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Warum uns die Krankenkassa einen Mini zahlen sollte. Studiert man aktuelle Medizindruckschriften und schenkt deren Erkenntnissen auch Glauben, so liegt ein großer Teil unserer leichten Wehwehchen in der Psychosomatik begründet. Kurz: Wir sind krank, weil uns einfach nix mehr freut. Der Alltagsstress lastet auf unseren Schultern und da niemand von uns Herkules ist, werden wir früher oder später schlicht und einfach von ihm erdrückt. Abhilfe schafft – so abgedroschen dies auch klingen mag – der neue Mini Cooper S. Nein, wir werden definitiv nicht vom Hersteller bezahlt, damit wir das so drastisch ausdrücken. Es ist schlicht und ergreifend die Wahrheit. Der MSI Testfuhrpark besteht - wie der geneigte Leser sicherlich weiß - gewiß nicht nur aus faden Testobjekten. Da tummeln sich neben M-gedopten BMWs auch S-Audis und 911er Porsches. Diese Juwelen des Automobilbaus sind alle auf ihre Art ein Hammer, soviel steht außer Frage. Aber keiner, wirklich keiner schafft es auf eine derart lockere und unbekümmerte Weise, seinen Fahrer Kilometer für Kilometer pure Lust verspüren zu lassen und ihm ein ehernes Grinsen ins Gesicht zu meißeln.
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"BAMM" - Ein Schuss aus dem Auspuff. Hat man erstmal den unnötig neumodischen Ufo-Zündschlüssel in seinen Schlitz platziert, kann´s auch schon losgehen. Kurz aufs Gas, schalten - „BAMM“. Ein Schuß aus dem Auspuff. Halleluja! Man könnte meinen, daß sich der Mini mit seinen beinahe vulgären Boller-, Brumm-, Zisch- und Knalllauten über die derzeitige Diskussion um eine drohende CO2-Apokalypse lustig macht. Ist ihm auch nicht zu verdenken, ehrlich gesagt. Sagenhaft, wie direkt der nunmehr turbogeladene Vierzylinder am Gas hängt. Bereits knapp über Leerlaufdrehzahl klinkt sich der Cooper S an ein unsichtbares, oberarmdickes Gummiseil und läßt sich scheinbar bar jedweden Fahrwiderstandes nach vorne katapultieren – und bis zum Begrenzer gibt´s auch kein lockerlassen. Geradewegs hinein in den führerscheinfreien Bereich. „Aber Herr Inspektor, das war doch alles im Namen der Gesundheit, sie wissen ja eh: Psychosomatik und so…“. Daß der Kleine nicht nur die Längs- sondern auch die Querbeschleunigung an den besten Hochschulen der Welt studiert hat, war bereits beim alten Modell kein Geheimnis. Die fleißigen Professoren in England haben sich trotzdem nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht und just an den richtigen Stellen noch einmal nachgebessert. Das wäre zum Beispiel an der Lenkung, die nunmehr besonders im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich weniger Bedienkräfte erfordert, ohne dabei von ihrer unglaublichen Direktheit eingebüßt zu haben. Auch das Fahrwerk erhielt einen guten Schuß Komfort. Eine Stadtdurchquerung am Gürtel muß ab sofort nicht mehr beim Chiropraktiker enden. „Ketzer!“, mögen die Traditionalisten nun rufen. Wir können aber beruhigen: Obwohl unsere Bandscheiben ab sofort heile bleiben, lenkt der Mini noch ein Stück exakter und zackiger ein, liegt bis weit in einen Bereich, den man maximal auf der Rennstrecke auskosten sollte, absolut neutral. Unterwegs im Cooper S ist man ständig alert: Wie nehm ich die Ikeaausfahrt auf der Ideallinie? Wieviel GTI Gölfe schaff ich heute an der Ampel? Wo könnte sich der nächste Kapperlständer versteckt haben? Vorteil: Gehirnjogging hält auch den Körper jung.
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Farblichttherapie für unterwegs Nicht nur auf der technischen Seite hat man einiges getan – während außen kaum Unterschiede zum Vorgänger erkennbar sind, wirkt der Zwerg beim Interieur endlich so nobel, wie es sein Einstandspreis erwarten läßt. Feine Kunststoffe, silbrig glänzende Chromaccessoires und eine klapperfreie Verarbeitung, wie sie bisher in England nicht üblich war. Einfach nur geil: Die von Rot über Rosa bis Blau variierbare Ambientebeleuchtung, die unter anderem auch aus den Airbag-Schildern in der B-Säule heraus strahlt und so ein heimeliges Flair schafft. Farblichttherapie für unterwegs, sozusagen. Und jetzt kann sich die Krankenkassa wirklich nicht mehr rausreden!
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TOP & FLOP
Top: wie er antaucht, wie er liegt, wie er uns gesund macht!
Flop: leider etwas teuer, Navi schwer zu bedienen, die Krankenkassa zahlt nicht.
DATEN Preis: € 32.387,77, Optionen: Lackierung Sparkling Silver metallic € 336,-, Polsterung Leder Lounge Redwood Red € 1.165,-, Sonderausstattungen gesamt € 5.434,- (alles excl. Steuern), Sicherheit: Airbag für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbag vorne/hinten, Seitenairbag für Fahrer und Beifahrer, Automatik-Sicherheitsgurte, vorne mit pyrotechnischem Gurtstrammer und Gurtkraftbegrenzer, Kopfstützen für alle Sitzplätze, Kraftstoffabschaltung bei Crash, ISOFIX-Kindersitzbefestigung für Fondsitze, Verbrauch/Drittelmix*: 6,9 l, Beschleunigung 0-100 km/h*: 7,1 sec., Vmax: 225 km/h, Motor: 4-Zylinder in Reihe, Leichtmetall-Zylinderkopf und- block, 4Ventile/Zylinder, DOHC, Kette/VVT/Valvetronic, 5fach gelagerte Kurbelwelle, direkte Benzineinspritzung, 1Turbolader (Twin Scroll), Intercooler, Hubraum: 1.598 cm3, max. Leistung: 175 PS/128 kW bei 5.500/min-1, max. Drehmoment: 240 (260 mit Overboost) Nm bei 1.600-5.000/min-1, Verdichtung: 10,5:1, Treibstoff: 98 ROZ, Kraftübertragung: 6-Gang, front, Radaufhängung: v-McPherson-Federbeine, Dreieckquerlenker, h-Mehrlenkerachse, v/h-Stabilisator, Schraubenfedern, Bremsen: Scheiben, v-innenbelüftet, Ø 294 mm, h-Ø 259 mm, ABS, CBC, EBV, Bereifung: 195/55 R17, Gewicht: 1.130 kg, L/B/H: 3.714/1.683/1.407 mm, Radstand: 2.467 mm, Tankinhalt: 50 l,
* Werksangaben |
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Unsere Empfehlung für Mini Cooper S:
DOTZ Brands Hatch in 18 Zoll DOTZ Brands Hatch erfüllt die Bedürfnisse nach einem Tuning Rad im Speed Style. Das Doppelspeichenrad im Zweiteiler-Look verfügt über ein extremes Tiefbett, einen auffälligen Mittenbereich und ist High Gloss lackiert.
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